Lebenslauf prüfen: kostenlos sehen, was ATS-Software liest

Laden Sie Ihren Lebenslauf hoch und sehen Sie in Sekunden, was Bewerbermanagementsysteme daraus auslesen, was ihre Parser stört und welche Schlüsselwörter einer Stellenanzeige Sie abdecken. Kein Konto, nichts wird gespeichert.

Was dieser Lebenslauf-Check tut

Mit diesem kostenlosen Check können Sie Ihren Lebenslauf prüfen, so wie ihn ein Bewerbermanagementsystem (ATS) tendenziell liest. Er sucht nach Kontaktdaten, Überschriften, Daten und Stichpunkten und zeigt genau, was er gefunden hat. Sie sehen die Felder, die das System einer Personalabteilung füllen würde, eine Punktzahl von 100 und eine kurze Liste, was zuerst zu beheben ist.

Echte ATS-Produkte sind geschlossen. Jeder öffentliche Check ist also eine Simulation, und dieser sagt das auch. Er arbeitet mit festen Regeln und ohne KI, dieselbe Datei erhält daher immer dasselbe Ergebnis. Sie brauchen kein Konto, die Datei wird nicht gespeichert, und das Ergebnis erscheint in Sekunden.

So entsteht die Punktzahl

Die Punktzahl setzt sich aus fünf Teilen zusammen. Das Layout zählt am meisten, weil ein Layoutproblem alles andere durcheinanderbringen kann. Mehr dazu erklärt unser Ratgeber zum ATS-Score.

TeilPunkteWas geprüft wird
Kontaktdaten20E-Mail und Telefonnummer im Text, nicht in Kopf- oder Fußzeile
Struktur20Übliche Überschriften für Berufserfahrung, Ausbildung und Kenntnisse sowie Zeiträume wie 2021 – 2024
Layout30Zwei Spalten, Tabellen, Bilder und Textfelder, die Parser oft falsch lesen
Inhalt20Genug Stichpunkte, messbare Ergebnisse und Stichpunkte mit einem aktiven Verb am Anfang
Länge10Mindestens 180 Wörter und höchstens drei Seiten oder 1.400 Wörter

Ab 80 Punkten ist die Datei gut lesbar, von 60 bis 79 lesbar mit einigen Problemen, darunter wird sie wahrscheinlich falsch gelesen. Eine gescannte Datei erhält höchstens 25 Punkte, weil kaum Text vorhanden ist.

Lesen Sie zuerst, was die Software sieht

Der nützlichste Teil ist nicht die Zahl, sondern die Tabelle der ausgelesenen Felder: Name, E-Mail, Telefon, Links, Abschnitte, Zeiträume, Berufsjahre, Wörter, Seiten und Stichpunkte. Ist ein Feld leer oder falsch, kann es auch im System der Personalabteilung falsch sein. Prüfen Sie, ob beim Namen wirklich Ihr Name steht und ob die Zahl der Zeiträume zu Ihren Stationen passt.

Häufige Probleme und ihre Lösung

MeldungWarum das zähltLösung
Kaum Text lesbarDie Datei ist vermutlich ein Scan oder BildText-PDF oder DOCX aus dem Programm exportieren
Kontaktdaten in Kopf- oder FußzeileViele Parser überspringen diese BereicheIn den Text unter den Namen setzen
Keine Überschrift BerufserfahrungParser suchen sie, um Stationen zu findenSchlicht „Berufserfahrung“ schreiben
Zweispaltiges LayoutZeilen werden über beide Spalten gelesenEine Spalte nutzen, siehe unser Ratgeber zu zwei Spalten
Tabellen oder TextfelderInhalte gehen oft verloren oder vermischen sichDurch Absätze und Listen ersetzen
Wenige messbare ErgebnisseAufgaben allein sagen wenig über Ihre WirkungZahlen ergänzen, siehe Erfolge im Lebenslauf

Das Foto im deutschen Lebenslauf meldet der Check als Bild. Das ist kein Fehler: Es ist eine freiwillige Angabe, die in Deutschland üblich ist, und meist unproblematisch, solange der Text selbst lesbar bleibt. Beheben Sie zuerst, was das Lesen verhindert, dann die Struktur, dann den Inhalt.

Den Lebenslauf mit einer Stellenanzeige abgleichen

Fügen Sie eine Anzeige in das optionale Feld ein. Der Check wählt bis zu 25 prägnante Begriffe aus, etwa Werkzeuge und Kenntnisse, und zeigt, welche Ihr Lebenslauf enthält und welche fehlen. Dazu erhalten Sie einen Prozentwert.

Fehlende Begriffe sind Fragen, keine Befehle. Haben Sie die Kenntnis, übernehmen Sie den Wortlaut der Anzeige in eine belegte Zeile. Haben Sie sie nicht, lassen Sie den Begriff weg, denn im Gespräch wird danach gefragt. Prüfen Sie zwei oder drei Anzeigen für dieselbe Stelle: Was immer fehlt, ist eine echte Lücke. Die Methode zeigt unser Ratgeber zu Keywords.

So nutzen Sie das Ergebnis

  1. Laden Sie den Lebenslauf als PDF oder Word hoch, bis 5 MB.
  2. Vergleichen Sie die ausgelesenen Felder und notieren Sie Abweichungen.
  3. Beheben Sie die wichtigsten Punkte und prüfen Sie erneut.
  4. Fügen Sie eine echte Anzeige ein und ergänzen Sie, was auf Sie zutrifft.
  5. Öffnen Sie das PDF am Handy und lesen Sie es einmal wie eine Personalerin.

Was ein Lebenslauf-Check nicht sagen kann

Eine hohe Punktzahl verspricht kein Gespräch, eine mittlere bedeutet keine Absage. Der Check kann nicht beurteilen, ob Ihre Erfahrung zur Stelle passt oder wie ein bestimmter Arbeitgeber sein System eingestellt hat. Die Entscheidung treffen meist Menschen. Schreiben Sie einen guten Lebenslauf also nicht um, nur um ein paar Punkte zu gewinnen.

Kostenloser CheckVollständige Analyse
Worum es gehtLesbarkeit und StrukturInhalt jedes Abschnitts für Ihre Zielstelle
Wie es funktioniertFeste Regeln, keine KIKI-Analyse
KontoNicht nötigStart auch ohne Konto
Ihre DateiIm Speicher gelesen, nicht gespeichertText bis zu 24 Stunden, dann gelöscht

Was mit Ihrer Datei geschieht

Die Datei wird im Arbeitsspeicher gelesen, um das Ergebnis zu erstellen, und danach verworfen. Sie wird nicht gespeichert und nicht an einen KI-Anbieter gesendet. Grenzen gibt es nur gegen Missbrauch. Einzelheiten stehen in unserer Datenschutzerklärung.

Häufige Fragen

Ist dieser Check wirklich kostenlos?

Ja. Er kostet nichts, braucht kein Konto und verbraucht keine Credits. Grenzen gibt es nur gegen Missbrauch.

Wie genau ist er?

Er simuliert mit festen Regeln, wie Parser eine Datei lesen. Nicht jedes kommerzielle System lässt sich nachbilden, sehen Sie ihn also als Frühwarnung, nicht als Urteil.

Was ist eine gute Punktzahl?

Ab 80 ist die Datei gut lesbar. Jagen Sie nicht die 100: Sobald Name, Überschriften und Daten stimmen, zählt der Inhalt weit mehr.

Speichern Sie meinen Lebenslauf?

Nein. Die Datei wird im Speicher gelesen und danach verworfen. Sie geht nicht an einen KI-Anbieter.

PDF oder Word?

Beides geht, bis 5 MB. Ein Text-PDF ist meist am sichersten. Unser Ratgeber PDF oder Word erklärt, wann eine Anzeige Word verlangt.

Stört das Foto im deutschen Lebenslauf?

Der Check meldet es als Bild und zieht wenige Punkte ab. Ob Sie ein Foto nutzen, entscheiden Sie selbst. Wichtig ist, dass der Text lesbar bleibt.

Was unterscheidet den Check von der Analyse?

Der Check prüft die Lesbarkeit der Datei. Die Analyse bewertet den Inhalt jedes Abschnitts für eine Zielstelle und erklärt die Lücken.