Lebenslauf Lehrer: Staatsexamen, Fächer, Wirkung und vollständiges Muster

Vom CV-Analyz-Team, mit KI-UnterstützungGeprüft von Ahmad SakkaAktualisiert am 4 Min. Lesezeit

Lebenslauf für Lehrkräfte: Staatsexamen, Fächer und Schulform zuerst, dann Klassen, Aufgaben und Wirkung, für Referendare und Quereinsteiger, mit Muster.

Ein starker Lebenslauf als Lehrkraft zeigt Abschluss, Fächer und Schulform ganz oben und belegt dann Ihre Wirkung im Unterricht und an der Schule. Staatsexamen und Lehrbefähigungen gehören vor die Erfahrung. Ergänzen Sie Klassen, besondere Aufgaben und Ergebnisse, die Sie erklären können. Zwei Seiten sind die Regel. Hier finden Sie Hinweise für Lehrkräfte, Referendare und Quereinsteiger, Vorher-nachher-Zeilen und ein vollständiges Muster. Bewerbungen bei öffentlichen Schulen laufen je nach Bundesland oft über eigene Portale.

Abschluss, Fächer und Schulform zuerst

Nennen Sie die Fächerkombination gleich im Profil, denn danach wird gesucht. Fassen Sie sich in 3 bis 4 Sätzen.

Vorher: Engagierte Lehrerin mit Freude an der Arbeit mit jungen Menschen.
Nachher: Gymnasiallehrerin für Mathematik und Physik mit Zweitem Staatsexamen und 7 Jahren Erfahrung von Klasse 5 bis zum Abitur, Fachschaftsleitung Mathematik.
  • Erstes und Zweites Staatsexamen oder Master of Education, mit Jahr und Note, wenn gefordert.
  • Lehramt, Schulform und Fächer sowie das Bundesland.
  • Referendariat: Studienseminar, Schule und Zeitraum.
  • Zusatzqualifikationen: DaZ, Sonderpädagogik, Beratungslehrkraft, Medienbildung.
  • Ausländischer Abschluss: Stand der Anerkennung und Sprachniveau.

Ob das Referendariat unter Ausbildung oder Berufserfahrung steht, wird unterschiedlich gehandhabt. Üblich ist ein eigener Abschnitt „Beruflicher Werdegang“, der mit dem Referendariat beginnt. Hauptsache, es bleibt lückenlos.

Wirkung zeigen, nicht nur Aufgaben

Jede Lehrkraft plant Unterricht und korrigiert Arbeiten. Erklären Sie, was sich für die Lernenden geändert hat. Nutzen Sie Handlung und Ergebnis. Die Zahlen sind Beispiele. Bleiben Sie anonym und achten Sie auf den Datenschutz.

Vorher: Mathematik in der Oberstufe unterrichtet.
Nachher: 3 Mathematikkurse in der Oberstufe unterrichtet, Abiturschnitt in zwei Jahrgängen über dem Landesdurchschnitt, gezielte Förderung für 12 Lernende.
Vorher: Klassenleitung einer 4. Klasse.
Nachher: Klassenleitung mit 28 Kindern, davon 6 mit DaZ-Bedarf und 3 mit Förderbedarf, Leseförderung aufgebaut, Verbesserung bei VERA um 10 Prozentpunkte.
Vorher: Schulentwicklung unterstützt.
Nachher: Digitalkonzept für 60 Kollegen mitentwickelt, 12 Fortbildungen zu Tablets und Lernplattformen gehalten.
Vorher: AG geleitet.
Nachher: Wöchentliche Robotik-AG für 25 Lernende geleitet, Teilnahme am Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“.

Kenntnisse und Aufgaben

  • Unterricht: Lehrplan des Bundeslandes, Abitur, Binnendifferenzierung.
  • Inklusion: DaZ, Förderbedarf, Zusammenarbeit mit Sonderpädagogen.
  • Digital: IServ, Moodle, Microsoft Teams, interaktive Tafeln.
  • Aufgaben: Klassenleitung, Fachschaft, Mentoring, Elternarbeit, Schulfahrten.

Stimmen Sie die Begriffe auf die Ausschreibung ab, besonders bei Privatschulen und Trägern, die Bewerbermanagementsysteme nutzen.

Referendare und Quereinsteiger

Nach dem Referendariat stellen Sie Unterrichtserfahrung, Fächer, Klassenstufen und eine Unterrichtsreihe nach vorn. Quereinsteiger ohne Staatsexamen haben je nach Bundesland und Mangelfach Chancen, müssen aber die Vorgaben dort prüfen. Zeigen Sie Ihr Studienfach, die Passung zu einem Schulfach und Erfahrung mit Lerngruppen, etwa aus Nachhilfe, Ausbildung oder Jugendarbeit. Fragen Sie Landesbehörde oder Schulamt nach dem Weg, und nennen Sie begonnene pädagogische Qualifizierungen.

Schule oder Beruf wechseln

Für Auslandsschulen zählen Erfahrung mit dem jeweiligen Lehrplan und Sprachkenntnisse. Beim Ausstieg aus dem Schuldienst übersetzen Sie die Sprache der Schule: Unterrichtsplanung wird Projektarbeit, schulinterne Fortbildung wird Training. Unser Leitfaden zum Berufswechsel zeigt, wie das geht, und der professionelle Lebenslauf erklärt das Format.

Ein vollständiges Kurzmuster

Person und Zahlen sind erfunden, das Format können Sie übernehmen.

Sara Müller | Lehrerin Mathematik und Physik, Gymnasium | Hannover | Telefon | E-Mail.
Profil: Gymnasiallehrerin mit Zweitem Staatsexamen und 7 Jahren Erfahrung von Klasse 5 bis zum Abitur. Fachschaftsleitung und Mentorin.
Beruflicher Werdegang: Studienrätin, Goethe-Gymnasium, 08/2020 – heute. 3 Oberstufenkurse, Fachschaftsleitung, 3 Referendare betreut. Lehrkraft, Stadtgymnasium, 08/2018 – 07/2020. Referendariat, Studienseminar Hannover, 2016 – 2018.
Ausbildung: Zweites Staatsexamen, 2018. Master of Education, Mathematik und Physik, 2016. Fortbildung: Digitale Medien im Unterricht.

Auf Gespräch und Probestunde vorbereiten

Privatschulen und Träger laden oft zu einer Probestunde ein, öffentliche Schulen zu einem schulscharfen Auswahlgespräch. Bereiten Sie eine klare Stunde mit Lernziel und Differenzierung vor, und überlegen Sie, wie Sie mit einer schwierigen Situation umgegangen sind. Rechnen Sie mit Fragen zu Elternarbeit, Inklusion, Digitalisierung und dazu, was Sie außerhalb des Unterrichts einbringen. Sehen Sie sich vorab Schulprogramm und Website an, und beziehen Sie sich im Gespräch darauf. Das zeigt, dass Sie genau an diese Schule möchten.

Elternzeit und Lücken

Erklären Sie Elternzeit oder eine Pause in einer Zeile, mit Datum und dem, was Sie in dieser Zeit getan haben, um auf dem neuesten Stand zu bleiben, etwa Fortbildungen.

Häufige Fehler

  • Staatsexamen oder Fächer verstecken.
  • Aufgaben nennen, die jede Lehrkraft hat.
  • Namen von Lernenden oder erkennbare Details nennen.
  • Lücken nicht erklären.
  • Rechtschreibfehler, die bei Lehrkräften besonders auffallen.

Zahlen, auf die Leser achten

Gefragt sind Schülerzahl, Klassenstufen, Fächer und Prüfungsergebnisse. Beispiel: „Unterrichtete Mathematik in zwei 8. Klassen mit je 26 Schülern und leitete die Mathematik-AG.“ Nennen Sie auch Ihre Lehrbefähigung.

Fazit

Prüfen Sie Abschluss, Fächer, Schulform und drei Wirkungsbelege auf der ersten Seite. Vergleichen Sie den Lebenslauf dann mit der Ausschreibung, und nutzen Sie das Portal oder Formular des Bundeslandes, wenn eines vorgesehen ist.

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Häufige Fragen

Wohin gehört das Staatsexamen?

Nach oben ins Profil und zusätzlich unter Ausbildung.

Wie lang soll der Lebenslauf sein?

In der Regel zwei Seiten.

Wo steht das Referendariat?

Üblich im beruflichen Werdegang oder als eigener Punkt, Hauptsache lückenlos.

Haben Quereinsteiger Chancen?

Oft in Mangelfächern. Die Vorgaben hängen vom Bundesland ab.

So geht es weiter

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