Hobbys im Lebenslauf: Wann sie sinnvoll sind, gute Beispiele und was Sie weglassen sollten
Gehören Hobbys in den Lebenslauf? Wann die Rubrik Interessen hilft, wann sie Platz verschwendet, gute Beispiele, die Kompetenzen zeigen, und Hobbys, die eher schaden.
In Deutschland ist die Rubrik Interessen oder Hobbys noch verbreitet — und Personaler lesen sie tatsächlich, oft als Gesprächseinstieg. Sie hilft aber nur, wenn sie konkret ist und etwas über Sie aussagt.
Wann Hobbys sinnvoll sind
- Bei Berufseinstieg, Ausbildung und Praktikum: Sie ersetzen fehlende Berufserfahrung durch Belege für Teamfähigkeit oder Disziplin.
- Mit Bezug zur Stelle: Programmierprojekte für Entwickler, Fotografie für Gestalter.
- Ehrenamt: wird in Deutschland besonders positiv gesehen.
Wann Sie sie weglassen
- Wenn der Platz für Erfolge gebraucht wird.
- Bei Allgemeinplätzen wie Lesen, Reisen, Musik, Freunde treffen.
Gute Beispiele
- Halbmarathon — 4 Läufe seit 2023.
- Ehrenamtlicher Jugendtrainer, Fußball U12.
- Freiwillige Feuerwehr — aktives Mitglied seit 2019.
- Open-Source-Projekt mit über 300 Sternen auf GitHub.
Vorsicht bei
- Politischen oder religiösen Aktivitäten ohne Bezug zur Stelle.
- Extremsportarten, die Fragen zu Ausfallzeiten aufwerfen können.
- Hobbys, über die Sie nicht zwei Minuten sprechen können.
Unsicher, ob Ihre Interessen helfen? Laden Sie Ihren Lebenslauf bei CV Analyz hoch und sehen Sie, welche Rubriken für Ihre Zielstelle Gewicht haben.
Lebenslauf jetzt verbessernHäufige Fragen
Gehören Hobbys in den Lebenslauf?
Sie sind optional. Sinnvoll sind sie, wenn sie konkret sind und Kompetenzen zeigen — besonders für Berufseinsteiger.
Welche Hobbys kommen gut an?
Mannschaftssport, Ehrenamt, Trainertätigkeit, eigene Projekte — jeweils konkret beschrieben.
Wo stehen Hobbys im Lebenslauf?
Am Ende, in einer kurzen Rubrik Interessen oder Ehrenamt und Interessen.