Lebenslauf in Österreich: Aufbau, Foto, Gehaltsangabe und Unterschiede zu Deutschland
So schreiben Sie einen Lebenslauf für Österreich: tabellarischer Aufbau, Foto, persönliche Daten, österreichische Begriffe wie Matura und Lehrabschluss, Gehalt in Stellenanzeigen und Rot-Weiß-Rot-Karte.
Der österreichische Lebenslauf ähnelt dem deutschen, aber einige Begriffe und Gepflogenheiten unterscheiden sich.
Aufbau
- Tabellarisch, umgekehrt chronologisch, maximal zwei Seiten.
- Datumsangaben MM/JJJJ.
- Sachlicher Ton.
- Foto weiterhin üblich.
Österreichische Begriffe
- Matura statt Abitur.
- Lehrabschlussprüfung (LAP) statt Gesellenprüfung.
- Akademische Titel wie Mag. oder DI werden in Österreich häufig verwendet und angegeben.
- Präsenzdienst oder Zivildienst können angegeben werden.
Gehalt
Stellenanzeigen nennen das Mindestgehalt laut Kollektivvertrag. Werden Gehaltsvorstellungen verlangt, geben Sie einen Jahresbruttowert an.
Rot-Weiß-Rot-Karte
Für Fachkräfte aus Drittstaaten zählen Qualifikation, Erfahrung, Sprachkenntnisse und Alter nach einem Punktesystem. Nachweise im Lebenslauf klar nennen.
Strukturiert, sachlich, mit österreichischen Begriffen.
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Was ist anders als in Deutschland?
Begriffe wie Matura und LAP, häufigere Titelnennung und Gehaltsangaben in Anzeigen.
Ist ein Foto üblich?
Ja, weiterhin verbreitet.
Muss ich Präsenzdienst angeben?
Optional; viele nennen ihn in der chronologischen Übersicht.