Weiterbildungen und Zertifikate im Lebenslauf: Was hineingehört und wie man sie angibt
Welche Weiterbildungen, Zertifikate und Kurse in den Lebenslauf gehören, welche nicht, das richtige Format (Titel, Anbieter, Datum, Umfang), die Platzierung und laufende Weiterbildungen.
Ein gefordertes Zertifikat kann die Zeile sein, die Sie durch den ATS-Filter bringt — viele Anzeigen nennen es als Muss, vom Staplerschein bis zum PMP. Eine lange Liste kurzer Online-Kurse bewirkt das Gegenteil.
Was hineingehört
- In der Anzeige genannte Scheine und Zertifikate — immer, mit exaktem Namen.
- Anerkannte Abschlüsse der Weiterbildung (Fachwirt IHK, Meister, Bilanzbuchhalter, PMP, ITIL, Scrum).
- Kurse, die eine Lücke für diese Stelle schließen.
- Pflichtschulungen in technischen und medizinischen Berufen.
Was nicht hineingehört
- Kurse ohne Bezug zur Stelle.
- Einstündige Webinare.
- Abgelaufene Zertifikate ohne Hinweis auf Erneuerung.
Format
Zeitraum — Titel — Anbieter — ggf. Umfang oder Abschluss. Beispiel: 03/2024–09/2024 Geprüfter Wirtschaftsfachwirt (IHK), berufsbegleitend, 600 UE.
Platzierung
- Eigene Rubrik Weiterbildungen nach Ausbildung bzw. Studium.
- Geforderte Zertifikate zusätzlich im Kurzprofil.
- Laufende Weiterbildung: voraussichtlicher Abschluss 06/2026.
Online-Kurse
Nennen Sie Plattform und ein Ergebnis, nicht nur den Kurstitel: Google Data Analytics (Coursera) — Abschlussprojekt: Absatzanalyse mit SQL und Tableau.
Laden Sie Ihren Lebenslauf bei CV Analyz hoch: Die Analyse vergleicht Ihre Zertifikate mit den Anforderungen der Stelle und zeigt, was fehlt.
Lebenslauf jetzt verbessernHäufige Fragen
Wo stehen Weiterbildungen im Lebenslauf?
In einer eigenen Rubrik nach Ausbildung bzw. Studium; geforderte Zertifikate zusätzlich im Profil.
Gehören alle Kurse in den Lebenslauf?
Nein, nur die mit Bezug zur Stelle. Kurze Webinare und fachfremde Kurse lassen Sie weg.
Kann ich eine laufende Weiterbildung angeben?
Ja, mit dem voraussichtlichen Abschlussdatum.